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Im Zusammenspiel und auch als Solisten uberzeugend

Kammermusik-Ensemble "Memorial" aus Petersburg spielte.

Fischerhude. Ein eindrucksvolles Konzert gab am Donnerstagabend das Kammermusik-Ensemble "Memorial" aus St. Petersburg. Im Buthmannschen Hof spielten Viktorija Lakissowa, Anna Slojewa und Dmitrij Jerjomin Werke von Mozart, Rachmaninow, Ysaye, Chopin, Liszt, Tschaikowski, Stschedrin und van Beethoven.

Die jungen Künstler, die alle Schüler am St. Petersburger Konservatorium sind, überzeugten dabei gleichßermaßen als homogener Klangkörper wie als virtuose Solisten.

Ein erster Höhepunkt des Abends war Anna Slojewas Violinenspiel, mit dem die Russin die ganze Bandbeite menschlicher Empfindungen, mal kraftvoll, dann sehr zart, ausdrückte. Langanhaltender und begeisterter Beifall für ihre Interpretation der Sonate-Ballade von E. Ysaye.

In nichts stand ihr die Pianistin Viktorija Lakissowa nach. Sie bewies vor allem bei Liszts Phapsodie Expagnole ihr herausragendes Talent. Im Zusammenspiel mit dem Cellisten Dmitrij Jerjomin geriet die Quadrille von R. Stschedrin zu einem weiteren musikalischen Leckerbissen.

Das Ensemble beendete sein Programm mit Ludwig van Beethovens Trio C-Molll. Erst nach drei Zugaben entließ ein zahlreich erschienenes und angerührtes Publikum die Musiker, die mit ihrer Kunst einen außergewöhnlichen Konzert-abend gestalteten.

Der Erlös des Konzertes ist für die Wohltätigkeitsgesellschaft "Memorial" bestimmt, die sich um die Einhaltung der Menschenrechte in Rußland kümmert urfd Opfern und al ten Menschen hilft.

 

 

 

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